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Synology NAS-Systeme

Synology NAS-Systeme

Synology NAS kaufen – Zentraler Datenspeicher für Projekte, Backups und Teams

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Synology NAS Systeme - Automatische Backups und Datensicherung

Ein Synology NAS (Network Attached Storage) ist ein zentrales Speichersystem im Netzwerk, das Festplatten oder SSDs mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig zur Verfügung stellt. Für Workstation-Anwender löst das drei typische Probleme: Projektdaten liegen an einem zentralen Ort statt verteilt auf lokalen Rechnern, Sicherungen laufen automatisiert im Hintergrund, und Teams greifen auf denselben Datenbestand zu, ohne Dateien manuell kopieren zu müssen. Als Teil unserer Workstation Technik Highlights ergänzen Synology-NAS-Systeme bei MIFCOM die Rechenleistung Deiner Workstation um den passenden, hochverfügbaren Datenspeicher.

 

Welche Aufgaben ein Synology NAS im Arbeitsalltag übernimmt

 

Auf jedem Synology NAS läuft der DiskStation Manager (DSM) als Betriebssystem, das verschiedenste Dienste in einer Benutzeroberfläche bündelt. Synology Drive synchronisiert Dateien nahtlos zwischen NAS, Desktops und mobilen Geräten, was die Zusammenarbeit im Team direkt auf dem aktuellen Stand hält. Active Backup for Business sichert Windows-PCs, Server und virtuelle Maschinen zentral auf das NAS, und das komplett ohne pro Gerät anfallende Zusatzlizenzen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt Hyper Backup, das Spiegelungen oder Backups auf ein zweites NAS, externe USB-Medien oder in die Cloud schreibt. Ergänzend verwaltet Synology Photos große Medienarchive lokal und bietet damit eine datenschutzkonforme Alternative zu öffentlichen Cloud-Diensten.

 

Warum ein NAS allein noch keine Datensicherung ist

 

Ein NAS ist in erster Linie ein Speichersystem und ersetzt kein vollständiges Backup, selbst dann nicht, wenn die Daten redundant auf mehreren Laufwerken gesichert sind. Ein RAID-Verbund schützt zwar vor Ausfällen einzelner Festplatten, da der Betrieb bei einem Defekt ohne Datenverlust weiterläuft. Synology Hybrid RAID (SHR) bietet zudem den Vorteil, Laufwerke unterschiedlicher Kapazität flexibel zu kombinieren und den Speicher später unkompliziert zu erweitern.

Gegen versehentliches Löschen, Dateikorruption oder Ransomware schützt RAID jedoch nicht, da Änderungen synchron auf alle Laufwerke geschrieben werden. Hier greifen Snapshots als zeitbasierte Momentaufnahmen, mit denen sich frühere Dateistände in Sekundenschnelle wiederherstellen lassen. Fällt das gesamte Gerät durch Umwelteinflüsse, Diebstahl oder Brand aus, hilft ausschließlich eine externe Kopie an einem anderen Ort. Das entspricht der bewährten 3-2-1-Regel: drei Kopien auf zwei unterschiedlichen Medientypen, davon eine außer Haus.

 

Welche Hardware-Merkmale die Leistung eines Synology NAS bestimmen

 

Die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen Workstation und NAS hängt maßgeblich von der Netzwerkanbindung ab:

  • 1 GbE (Gigabit Ethernet): Erreicht in der Praxis rund 110 MB/s. Eine 20 GB große Projektdatei lädt damit in knapp drei Minuten.
  • 2,5 GbE: Liefert etwa 280 MB/s.
  • 10 GbE: Ermöglicht rund 1.100 MB/s, womit derselbe Datentransfer in unter 20 Sekunden abgeschlossen ist.

Viele Modelle bieten über PCIe-Steckplätze die Option, Netzwerkkarten für 10 GbE nachzurüsten, vorausgesetzt, Switch und Workstation sind entsprechend ausgelegt.

Ebenso zentral ist die Anzahl der Laufwerksschächte. Zwei Schächte spiegeln die Festplatten (RAID 1), wodurch die Hälfte der Rohkapazität für die Ausfallsicherheit entfällt. Größere Gehäuse mit vier oder mehr Schächten nutzen den Speicherplatz effizienter aus und lassen sich über optionale Erweiterungseinheiten skalieren. Integrierte M.2-NVMe-Steckplätze dienen als SSD-Cache, um häufig genutzte Daten zwischenzuspeichern und den Zugriff auf viele kleine Dateien spürbar zu beschleunigen. Bei professionellen Modellen sorgt zudem ECC-Arbeitsspeicher (Error-Correcting Code) für einen integritätssicheren Betrieb, indem er flüchtige Bitfehler im RAM automatisch erkennt und korrigiert.

 

Welche Laufwerke sich für ein Synology NAS eignen

 

Im NAS laufen Festplatten dauerhaft und oft im Dauereinsatz. Standard-Desktop-Platten sind dafür meist ungeeignet; stattdessen kommen NAS-zertifizierte Laufwerke zum Einsatz, die mechanisch auf Vibrationen in Multi-Bay-Gehäusen ausgelegt sind. Welche Festplatten und SSDs für das jeweilige Modell freigegeben sind, dokumentiert Synology in gerätespezifischen Kompatibilitätslisten, um maximale Stabilität im laufenden Betrieb zu garantieren.

 

Wann Rechenleistung statt Speicher gefragt ist

 

Ein NAS speichert, sichert und verteilt Daten. Rechenintensive Workloads wie Rendering, komplexe Simulationen oder Videoschnitt laufen nach wie vor auf der Workstation selbst. Wer hier zusätzliche Performance benötigt, findet bei unseren Performance Workstations maßgeschneiderte Systeme, die sich nahtlos über das Netzwerk an den neuen Datenspeicher anbinden lassen.

Agenturen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen beraten wir gerne persönlich zu passenden NAS-Lösungen, Speicherarchitekturen und Backup-Konzepten. Unser B2B-Team steht Dir telefonisch oder per E-Mail zur Seite.